Ein Tier zieht ein, und ploetzlich ist der Alltag schoener. Was viele unterschaetzen: Neben all der Liebe kommt auch ein Kostenblock ins Haus, der sich ueber viele Jahre zieht. Das ist nichts Schlimmes - aber es hilft, ehrlich hinzuschauen, bevor das erste Tier einzieht. Hier rechnen wir am Kuechentisch durch, womit du realistisch rechnen solltest.
Die Anschaffung - einmal, aber selten guenstig
Ganz am Anfang steht die Anschaffung selbst. Ob du beim seriosen Zuechter kaufst, ein Tier aus dem Tierheim holst oder ein Pferd uebernimmst - die Spannen sind riesig. Ein Hund vom Zuechter kann je nach Rasse deutlich vierstellig kosten, aus dem Tierheim faellt meist eine Schutzgebuehr an. Dazu kommt die Grundausstattung.
- Erstausstattung Hund/Katze: Korb, Napf, Leine, Transportbox, Kratzbaum - je nach Anspruch etwa 100 bis 400 Euro.
- Pferd: Sattel, Trense, Decken und Putzzeug summieren sich schnell auf einen vierstelligen Betrag.
- Erstversorgung: Chippen, Impfungen, Kastration - je nach Tier und Region einige hundert Euro.
Die laufenden Kosten - der eigentliche Brocken
Was viele beim Rechnen vergessen: Der groesste Posten ist nicht die Anschaffung, sondern der Alltag ueber viele Jahre. Futter, Prophylaxe, Zubehoer, das laeuft Monat fuer Monat mit.
- Futter: Bei Hund und Katze je nach Groesse und Qualitaet grob 30 bis 80 Euro im Monat, bei einem Pferd inklusive Stallmiete schnell mehrere hundert Euro.
- Routine-Tierarzt: Impfungen, Wurmkur, Zahnkontrolle - ueber das Jahr gerechnet je nach Tier oft 150 bis 400 Euro.
- Pferd im Besonderen: Hufschmied alle sechs bis acht Wochen, Stall, Entwurmung - hier liegen die monatlichen Kosten deutlich hoeher als bei Kleintieren.
Rechne einmal grob hoch: Ein Hund lebt schnell zwoelf bis fuenfzehn Jahre. Selbst mit moderaten monatlichen Kosten kommen ueber ein Tierleben mehrere zehntausend Euro zusammen. Das ist keine Panikmache, sondern schlicht Mathematik.
Die unerwarteten Kosten - hier wird es unangenehm
Der Posten, der Menschen wirklich aus der Bahn wirft, ist der, mit dem niemand rechnet: die ploetzliche OP, der Unfall, die chronische Erkrankung. Ein gerissenes Kreuzband beim Hund kostet je nach Klinik und Verfahren rund 1.500 bis 4.000 Euro. Eine Kolik-OP beim Pferd kann bis etwa 8.000 Euro gehen. Abgerechnet wird nach der Gebuehrenordnung fuer Tieraerzte (GOT), im Notdienst zudem mit hoeheren Saetzen.
Solche Betraege kommen selten mit Vorwarnung. Und genau in diesem Moment willst du nur eine Frage beantworten muessen: Was ist das Beste fuers Tier - nicht: Was kann ich mir gerade leisten.
Wo eine Versicherung das Risiko glaettet
Genau hier setzt eine Tierversicherung an. Sie nimmt dir nicht die laufenden Futterkosten ab - die sind planbar. Aber sie glaettet die grossen, unvorhersehbaren Ausschlaege. Statt einmal 4.000 Euro auf einen Schlag zahlst du einen kalkulierbaren Monatsbeitrag und weisst: Im Ernstfall entscheidet der Tierarzt medizinisch, nicht dein Kontostand.
- OP-Schutz: deckt die teuren Operationen ab, der Klassiker fuer alle, die vor allem die grossen Brocken absichern wollen.
- Voll-/Krankenschutz: greift breiter, auch bei Behandlungen ohne OP - dafuer ist der Beitrag hoeher.
Welche Variante zu dir passt, haengt von Tier, Alter, Rasse und deinem eigenen Sicherheitsbeduerfnis ab. Konkrete Beitraege nennen wir hier bewusst nicht aus der Ferne - die haengen zu stark vom Einzelfall ab.
Unterm Strich: Ein Tier kostet ueber die Jahre mehr, als die meisten denken - vor allem wegen der Alltagskosten und der seltenen, aber heftigen Ausreisser. Genau die grossen Ausreisser lassen sich versichern. Wenn du magst, rechnen wir gemeinsam durch, was in deinem Fall Sinn ergibt - ehrlich und ohne Verkaufsdruck. Schreib uns fuer ein persoenliches Gespraech, dann schauen wir zusammen auf deine Zahlen.
Geschrieben von Martin Maack · AXA-Experte für Tierabsicherung
AXA-Vertreter aus Langenselbold, spezialisiert auf Tierabsicherung. Fragen zu deinem Fall? Schreib mir einfach.
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